Sha Tin - Kloster der 10.000 Buddhas

Autor: Irina Liever am: 12.02.2009

Zu erreichen ist der Tempel mit der S-Bahn KCR: Fahren Sie bis zur Staiton Sha Tin. Für diesen Ausflug wählen Sie einen nicht so heißen Tag, denn Sie werden ziemlich viel Treppensteigen: die Tempelanlage können Sie nur zu Fuß erreichen. Aber es lohnt sich.
Lassen Sie sich nicht von der Rolltreppe verführen, sie führt zu dem Urnenfriedhof.

Der ganze Weg nach oben zum Hauptplatz ist mit 500 goldenfarbenen Figuren des buddhistischen Heiligen Arhat gesäumt. Sie werden Spaß haben und viele Bilder schießen, so dass der Weg nicht zu lang erscheint.

Das Kloster wurde 1949 von einem Mönch gegründet. Sein einbalsamierter Leichnam liegt in Mönchsgewand eingehüllt in einem Glaskasten vor Buddhafiguren in der Tempelhalle, die 1957 erbaut wurde. Hier sind alle Wände vom Fußboden bis zum Dach mit Statuen von sitzenden meditierenden Buddhas geschmückt. Sie sind etwa 30 cm groß und unterscheiden sich von einander. Diese über 12.000 Figuren glänzen golden im Licht von hunderten Kerzen. Der Räucherstäbchen-Altar ist nach draußen verlegt.

Inmitten des Tempelplatzes finden sie die Darstellung eines fastenden Buddhas, links und rechts von ihm die riesigen Figuren eines weißen Elefanten und eines blauen Löwen.
Der höchste Bau hier ist die rote Pagode – ein Schmuckstück zum bewundern. Im Inneren führt eine Treppe nach oben. Lassen Sie sich aber nicht täuschen: Es gibt da keinen Aussichtspunkt. Auf jeder Etage finden sie einen Buddha und eine Beetmöglichkeit.



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