Krankenversicherung - Privat oder Gesetzlich

Autor: Anja Schröder-Hartrampf am: 18.02.2009

In puncto Krankenversicherung herrscht in Deutschland immer noch eine Uneinigkeit. Niemand ist sich wirklich sicher, welche Möglichkeit die bessere ist. Vor allem dann, wenn man an der entscheidenden Einkommens-Grenze liegt, ist es nicht einfach, sich zu entscheiden.

Sicherlich ist es so, dass private Krankenversicherungen durchaus ihre Vorteile haben. Allerdings sind die Beiträge häufig auch sehr hoch, sodass sie sich nicht jeder leisten kann, egal, ob selbstständig oder nicht.

Die gesetzliche Krankenkasse ist da zum Teil sehr viel günstiger, hat aber durchaus auch ihre Tücken. Beispielsweise gibt es immer wieder Meldungen, dass Patienten nicht ordnungsgemäß behandelt werden können, weil die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen möchte. Häufig sind die Fälle jedoch schwerwiegend, was viele Menschen nur mit dem Kopf schütteln lässt.

Beide Varianten haben demnach ein Für und Wider. Jeder Mensch sollte demnach, sofern er überhaupt in den Genuss kommt, sich privat zu versichern, genau prüfen, welche Möglichkeit ihm am meisten bietet. Es nützt schließlich nichts, wenn man privat versichert ist, dann aber die Beiträge nicht zahlen kann.

Der finanzielle Aspekt sollte demnach genau so geklärt werden, wie der benötigte Leistungsumfang. Jemand, der selbstständig beispielsweise ein Unternehmen führt und keine Vertretung hat, kann sich meist nicht erlauben, lange Zeit krank zu sein. Deshalb muss die Behandlung sehr spezifisch und vor allem schnell erfolgen, damit der Arbeitsplatz bald wieder eingenommen werden kann. Eine private Versicherung kann dies ermöglichen, während die gesetzliche häufig von den zur Verfügung stehenden Mitteln abhängt und keine Ausnahmen machen kann. Hierdurch soll erreicht werden, dass die Menschen gleich behandelt werden.



Ähnliche Meldungen

18.02.2009 - Versicherungen sorgfältig prüfen