EC-Karten verursachen häufig hohe Geldausgaben

Autor: Anja Schröder-Hartrampf am: 18.02.2009

Inzwischen ist es so, dass nahezu jeder Mensch über ein Girokonto verfügt. Ohne ein solches würde das Leben sicherlich sehr viel schwieriger werden, denn viele Sachen werden in der heutigen Zeit über ein solches Konto abgewickelt.

Wer ein Girokonto eröffnet, der erhält in der Regel eine entsprechende EC-Karte, mit der nicht nur Geld abgehoben, sondern auch bezahlt werden kann. Genau dies ist es aber, was viele Menschen nach und nach in den Ruin treibt.

Doch wie entsteht dieses Problem?

Es ist schlicht und ergreifend so, dass die Menschen inzwischen viel zu häufig lieber zur Karte greifen, als mit Bargeld zu bezahlen. Schließlich hat dies durchaus seine Vorteile. Man ist beispielsweise nicht mehr ständig dazu gezwungen, Geld abzuheben und auch nicht, dies mit sich herum zu tragen. Gerade Bargeld wird häufig gestohlen, was viele Menschen verunsichert.

Allerdings ist es so, dass viele Nutzer der EC-Karte nicht mehr unter Kontrolle haben, wie viel Geld sie tatsächlich ausgeben. Dies führt dazu, dass sie mitunter in eine große Schuldenfalle tappen. Jemand, der hingegen Bargeld ausgibt, sieht nun einmal, welche Beträge wo ausgegeben werden und wie viel Geld am Ende noch übrig ist. Beim Bezahlen mit der Karte hingegen, geht der Überblick irgendwann einfach verloren. Es wird hier und dort mit Karte bezahlt und nach einiger Zeit stellt sich heraus, dass man so viel Geld eigentlich gar nicht ausgeben wollte und vollkommen Pleite ist.

Wer demnach gern mit der EC-Karte bezahlt, der sollte sich diesem Risiko bewusst sein und hin und wieder darüber nachdenken, wie viel Geld eigentlich noch zur Verfügung steht.



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